Philippe Mahler an der Kunstnacht

Es liegt nahe, dass Philippe Mahler sich gerne auf die Ausstellung „Hommage an Morandi" eingelassen hat. Er hat dafür Variationen von Schalen gemalt. Oft sind zwei Schalen ineinander oder hintereinander als Variablen dargestellt, zu verstehen als Hommage an jenen Künstler, der mit absoluter Konsequenz die immer selben Motive in stets neuen Varianten umkreiste.

Einfachheit zeigt sich in der Wahl der Sujets und in der Farbgebung. Die Bilder konzentrieren sich auf eine Aussage, auf ein Motiv. Meist handelt es sich um ein Gefäss, dessen Bestimmung es ist, etwas zu fassen, zu bewahren.

Mit Morandi verknüpfen Mahlers Stillleben zahlreiche Parallelen:  Einfachheit, Konzentration und Dinglichkeit in sich wandelnden Variationen.

Ab 8. April 2017 in der Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz

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Vorbild Giorgio Morandi

"Schon bevor ich zu malen anfing, verehrte ich Giorgio Morandi: Natürlich vor allem seine in erdigen Tönen gemalten Stilleben, für die er wenige Gefässe immer wieder neu kombinierte. Sie spiegeln sein in Stille und absoluter Konzentration verbrachtes Leben wieder. Sie sind auch eine Mahnung an die Betrachter, wesentlich zu werden. Meine Radierungen mit Stilleben-Motiven verdanken diesem grossen Vorbild viel."

Jan Peter Thorbecke


zur Ausstellung "Hommage an Girogio Morandi"
ab 8. April in der Kunstgrenze Galerie, Konstanz

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Hommage an Giorgio Morandi

 

Ein Maler, der ein Leben lang das immer Gleiche und vermeintlich Unbedeutende malte.
Ein Maler, der auf optische und inhaltliche Sensationen verzichtete.
Ein Maler der Stille; fern von jeglichem Kunstgerede.

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Giorgio Morandi hat bis heute viele Künstler inspiriert. Die in der Ausstellung gezeigten Werke von Christian Chaize, Johannes Dörflinger, Elsbeth Juda, Phillipe Mahler, Florian Schwarz und Jan Peter Thorbecke sind alle Giorgio Morandi gewidmet. Der Künstler zeigt alles so, dass selbst im Vertrauten ein Unbekanntes aufscheint.

Eröffnung der Ausstellung

Samstag, 8. April 2017
18.30 Uhr Einführung Christoph Bauer, Leiter Kunstmuseum Singen

Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz

Kunst bedeutet zulassen, sich einlassen

„Im Berg“ nennt Johannes Dörflinger seine kommende Ausstellung in der Kunstgrenze Galerie. Was haben Berge in sich? Feuer, Glut & Leidenschaft. Oder vielleicht Kohle, Dunkles und längst Vergessenes? HausImBerg

Kunst bedeutet auch zulassen, sich einlassen und einen Zugang verschaffen. Manchmal durch gewundene Stollen, in Stein gehauene Wege. Vorbei an bizarren Felsvorsprüngen, um das Innere zu erreichen. In tieferen Schichten wird Kunst erlebbar, Unsichtbares sichtbar.

Sowohl beim Betrachter als auch beim Künstler. Bei Dörflinger ist es die Metamorphose, das innere Auge. Im Berg herrscht Stille; inmitten des Rauschen der Welt.

Vernissage: Samstag, 19. November 2016, 19.00 Uhr.

Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz

Dauer der Ausstellung: 19. November bis 28. Februar 2017
Oeffnungszeiten: Freitags, 14.-18.00 Uhr, Samstags, 11.-15.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Kunst ohne Grenzen

Am Samstag, den 8. April 2017 wird zum 13. Mal die Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen stattfinden.

Gelungene, grenzüberschreitende Zusammenarbeit macht die Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen zu etwas ganz Besonderem. Kunst ohne Grenzen kann man hier wörtlich nehmen und erleben. Dies liegt nicht nur an der geografischen Nähe der beiden Städte, sondern vielmehr an der reibungslosen Zusammenarbeit, dem Engagement aller Beteiligten und dem über Grenzen gehenden Kunst- und Kulturinteresse.

Kunstnacht2017



La Bozzetteria von Werner Schlotter

FavoritWerner Schlotters „Bozzetti" sind erste künstlerische Entwürfe für seine plastischen Werke. Spontan, frisch und spielerisch werden sie  zu Seiten seines plastischen Skizzenbuchs.

Scheinbar unfertige Arbeiten, die sonst nie ausgestellt werden, zeugen vom beharrlichen Suchen und Finden der Formen.

Ist das Schränkchen aus dem Atelier mit den plastischen Skizzen aus Ton, gefüllt mit Fundstücken oder auch sentimentalem Schnickschnack etwas Intimes?

Transplantiert in die öffentliche Sphäre der Galerie bieten die Bozzetti neue und andere Perspektiven der Wahrnehmung. Skizzenhaft Vorläufiges verwandelt sich zu eigenständigen Miniaturen.

Die „Bozzetteria" ist ab 9. September 2016 ausgestellt in der

KunstGrenze Galerie
Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz

Vernissage:
Freitag, 9. September 2016, 18.00 Uhr

Tod und Flügelwesen in der Rochuskirche

essteigt RochusAm Tag des offenen Denkmals, 11. September 2016, öffnet Johannes Dörflinger wieder sein Atelier in der Rochuskirche.

Mit der Ausstellung „Es steigt" nimmt Dörflinger Bezug auf seine letztjährige Ausstellung „Flammen". Tod und Flügelwesen herrschen dieses Jahr vor und verleihen der Ausstellung einen sakralen Charakter.

Werner Schlotters Holzskulptur „Flügelwesen II" steigt in der Rochuskirche empor. Der Tod aus Dörflingers Tarot hängt als Wandbehang von Ulrike Ottinger im Altar.

Neben Pastellen von Dörflinger und grossformatigen Zeichnungen von Werner Schlotter sind Fotoarbeiten von Peter Riedlinger und Noel Jabbour zu sehen.

„Es steigt" etwas Leichtes, Luftiges empor, trotz des eher schweren Themas der Ausstellung. Liegt es an den Kunstwerken und an der Atmosphäre in der Rochuskirche? Am besten selbst hingehen, sehen und wahrnehmen.

Rochus-Kirche, 769843 Löffingen-Goschweiler,
Vernissage: 11. September 2016, 11.00 Uhr.

Das Atelier ist am Tag des offenen Denkmals bis 18.00 Uhr geöffnet, sowie am Sonntag, 18.September und 25.September von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Weitere Werke zur Ausstellung „Es steigt" sind ab 9.9.2016 in den Ausstellungsräumen der Dörflinger Stiftung zu sehen:

Galerie KunstGrenze, Kreuzlinger-Strasse 56, 78462 Konstanz
Vernissage: 9. September 2016, 18.00Uhr