Statischer Beton trifft auf frei fliessende Tuschemalerei
Herzlich willkommen in der Kunstgrenze Galerie. Ausstellungseröffnung am Freitag
Freitag, 2. Mai 2025, 17.00 bis 20.00 Uhr
Die Kunstgrenze Galerie zeigt vom 2. bis 31. Mai 2025 Werke von Herbert Stehle und Constanze Brahn. Die beiden sind seit Jahren befreundet. So unterschiedlich ihre jeweiligen Ausdrucksformen sind, so verbindend ist das Spannungsfeld zwischen ihren Werken. Statische Betonhäuser treffen auf frei fließende Tuschemalerei.
Herbert Stehle bringt den gängigen Begriff des Hauses ins Wanken; er bricht ihn auf und erweitert ihn. Haus wird für ihn zur Chiffre für Behausung und Beheimatung. Für Begrenzung ebenso wie für Schutzraum und Hülle.
Häuser regen Herbert Stehle an, über den Innen- und Aussenort nachzudenken. Ja, über die stets fragile, schwankende Existenz des Menschen auf der Erde, auf dem er versucht, vorübergehend ein Haus zu bewohnen. Das„BehaustSein“ hat den Künstler in den Bann gezogen; auch wenn die Treppen seiner Häuser überall hinführen; manchmal auch in die Leere oder in andere Welten.
Constanze Brahn ist nicht nur professionelle Musikerin, sondern auch bildende Künstlerin, die sich intensiv mit Druckgrafik und Kaligraphie befasst. Die frei fließende Tuschemalerei betreibt sie seit 1995, damals inspiriert von Kwangja Yang.
In ihren Werken geht es der Künstlerin auch bei der Tuschemalerei nicht um das Abbild der Realität. Mit vielfältigen Farben und Formen kreist Constanze Brahn um ein Thema, variiert es und „führt es durch“, so wie in der musikalischen Formensprache. In der bildenden Kunst zwar sichtbar, aber auch hier nicht fassbar.
Weitere Informationen zu den beiden Kunstschaffenden:
www.herbertstehle.de
www.constanze-brahn.de
Oeffnungszeiten Galerie Kunstgrenze:
freitags 14-18 Uhr / samstags 12-16 Uhr
Kunstgrenze Galerie, Kreuzlinger Strasse 56, 78462 Konstanz
Dauer der Ausstellung: 2. bis 31. Mai 2025