Ausstellung Daheim - Jan Peter Thorbecke in der Kunstgrenze Galerie

"Auf der einen Seite leben tastende, sanfte Spuren und behutsam gesetzte Farbzonen von seiner Sensibilität. Auf der anderen Seite lässt der Künstler mit einem "élan vital" wilde und heftige, in freien Rhythmen schwebende Zeichen entstehend. Aus dieser Balance nähren sich die Zeichnungen. Es sind Spuren, Figuren,  teils rätselhafte Szenerien. Der Künstler philosophiert nicht auf dem Zeichenblatt. Doch die Chiffren lassen dem Betrachter keine Ruhe. 

 

Er sieht kleine Welten, in denen das Fragmentarische und nicht das Vollständige, das Ephemere und nicht das Verewigte, dsa Flukturierende und nicht das Erstarrte uns begegnen. 

Jan Peter Thorbecke hat unseren Augen und unserem Empfinden vielfältige, innere Impulse aufgezeichnet, die als Ereignisse unseren Geist berühren." 

(Text von Till Neu)

Daheim

Dominik Böhringer's Werk ist zur Zeit in der Kunstgrenze Galerie zu sehen. Doch leider konnte die Ausstellung wegen Corona am 6. Januar gar nicht eröffnet werden. Noch dürfen wir die Tore für Besucher nicht öffnen.  Weitere Informationen zum Künstler findet ihr hier www.dominikboehringer.de

Der Kreis / Er bildet ein Innen und strahlt nach Aussen / Bewegung und Stille / in sich geschlossen und doch offen / begrenzt und grenzenlos / Anfang und Ende in einem. 

Vernissage "My Horizion" in der Kunstgrenze Galerie am 4. September 2020

Der Horizont, eine Grenzlinie oder ein endlos scheinender Raum zwischen Himmel und Erde? In der Ausstellung „my horizion“ zeigen Heike Endemann und Johannes Dörflinger künstlerische Positionen. Werke, die sich ergänzen und den Betrachter von einem Kunstwerk zum nächsten führen.

Heike Endemann zeigt Wandarbeiten und Skulpturen aus Holz. Je nach Art des Baumes, seinem Alter und den charakteristischen Holzfehlern, arbeitet die Bildhauerin mit Kettensäge und Stechbeitel die individuellen Merkmale heraus und integriert sie in ihr künstlerisches Konzept.

Johannes Dörflinger lässt sich für die Ausstellung von Giacomo Leopardi „Das Unendliche“ inspirieren: „Schon immer mochte ich den einsam gelegenen Hügel / der dem entfernten Horizont ein Gesicht verleiht / für den grenzenlosen Raum dahinter“.

Sich mit dem Horizont und dem Dahinter zu beschäftigen, hat Künstler immer wieder inspiriert. Zum Beispiel Salvador Dali in „forgotten horizon“. Die Ausstellungsmacher sehen auch Horizonte in Werken von Otto Adam, Heinz Breinlinger und Elsbeth Juda. Die Bilder sind in der Galerie ebenfalls ausgestellt.

Willkommen zur Vernissage am Freitag, 4. September 2020, 18.30 Uhr in der Kunstgrenze Galerie Konstanz. Der traditionelle Galerie-Apéro zur Ausstellungseröffnung findet im Freien vor der Galerie statt; durchgehend von 18.30 bis 20.30 Uhr

Oeffnungszeiten Galerie:

freitags 14-18 h / samstags 11-15 h

Kunstgrenze Galerie, Kreuzlinger Strasse 56, 78462 Konstanz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dauer der Ausstellung: 4. September bis 15. November 2020

Otto Adam

Ein weiterer Konstanzer Künstler in der Kunstgrenze Galerie. Jetzt aktuell in der Ausstellung "My Horizon"

Hans Breinlinger in der Kunstgrenze Galerie

Ein Werk von Hans Breinlinger ist aktuell in der Ausstellung "My Horizon" in der Kunstgrenze Galerie ausgestellt. Weitere Info zum Künstler finden Sie auf www.galerie-knittel.de und natürlich auch auf wikipedia!

Hans Breinlinger's Biographie

"1903 bis 1905 absolvierte Breinlinger eine Lehre als Fotograf und Retuscheur. Bis 1908 arbeitete er als Fotograf in Nürnberg, Freiburg im Breisgau, Lausanne, Boulogne, Paris und Stuttgart. Er kehrte 1909 nach Konstanz zurück und nahm ab 1911 ein Studium an der Großherzoglichen-Badischen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe auf. Sein Malstil wurde dort von Wilhelm Trübner beeinflusst. Von März 1915 bis Ende 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil.

Anfang der 1920er-Jahre lernte er die Schriftstellerin Alice Berend kennen, heiratete sie 1926 in London und zog mit ihr nach Berlin. Breinlinger fand durch seine Ehefrau, deren jüngere Schwester Charlotte Berend-Corinth und seinen Schwager Lovis Corinth Zugang zu der Berliner Gesellschaft. 1933 wurden die Bücher Alice Berends von den Nationalsozialisten auf die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt. Da sie als Jüdin verfolgt wurde, emigrierte sie 1935 nach Italien. Breinlinger und Berend ließen sich dann scheiden.

1943 wurden Wohnung und Atelier in Berlin ausgebombt und Breinlinger kehrte nach Konstanz zurück. Seit 1948 war er als Konservator der Städtischen Wessenberg-Galerie in Konstanz tätig. 1947 wurde er Vorstandsmitglied und Ausstellungsleiter des Kunstvereins Konstanz und ab 1951 war er Vorstandsmitglied der Sezession Oberschwaben-Bodensee."