columba constantia

IMG 20180730 0002

 

Polaroidtransformationen von Johannes Dörflinger zu "columba constantia". Wir sind am Vorbereiten der nächsten Ausstellung in der Kunstgrenze Galerie in Konstanz.

 

IMG 20180730 0001


open eye

doodle dove


and eager eagle

on your model moon

in sunflesh ring

rolling round

writing forever

 

Jan Peter Thorbecke's Holzschnitte

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 13. Juli 2018, 19.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.
Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz


Der nachfolgende Text von Roland Held beschreibt das Werk und den Künstler sehr eindrücklich.
JPT3
„Die Ausschnitte der Feierszenen sind, wie gewohnt, die unbeholfen schrägen eines Hobby-Fotografen. Zwei kleine Paysagen pur haben sich unter die Gesellschaftsbilder gemischt. Oder ist’s nur eine? – Im Extramfall lassen sich Menschen und Bäume nicht mehr unterscheiden. Ein anderes Bild zeigt ein Mädchen im hellen Mantel, eine Treppe herabsteigend, von deren Diagonale es schier geköpft wird. Schliesslich, rechts oben, offenbar das gleiche Kind, nur jetzt sitzend und womöglich noch ein, zwei Jahre davor. Hinter seiner schwarzen Haarkappe spannt sich ein weisses Rund, von Punzlöchern umdimmert, so dass man sich an einen vibrierenden Nimbus gemahnt fühlt. Sollte sich gar ein Christkind, ein junger Buddha ins Familienalbum verirrt haben?

Mit was für fiktiven Erinnerungen jongliert der Blatt-Schöpfer da überhaupt? Abhold jedem Pathos, jedem Exzess an Spekulation, ist Thorbecke eigentlich keiner, der es auf Allegorien anlegt. Etwa auf die Veranschaulichung eines Lebensweges, der nach Durchquerung der Sphären von Natur und Gesellschaft das persönliche Heil – sei’s das einer Ideologie, sei’s das eines religiösen Glaubens – umarmt. Nein nichts läge ihm ferner. Was allerdings nicht ausschliesst, dass die allegorische Dimension sich unterschwellig in einem Werk, zumal einem so komplexen, bemerkbar zu machen versteht. Das Blatt bleibt anspruchsvoll genug, wenn wir es „nur“ einer profanen Deutung unterwerfen, nach welcher es darin um die Simultaneität unterschiedlicher Wahrnehmungen und Wirklichkeiten geht.

Greifen zu diesem Zweck nicht auch die Regisseure von Spiel- und Dokumentarfilmen immer wieder auf das Prinzip der geteilten Leinwand zurück? Ein Kopf, ein Gehirn reicht vollauf aus, um sich gleichzeitig mit Erinnerungen, Sensationen und Projektionen zu befassen, sich durch Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges zu bewegen. Bergson würde nicht widersprechen, wenn er hören könnte: all das ist in unserem Album enthalten.“

Bild: Jan Peter Thorbecke, Holzschnitt 2007: "ALBUMBLATT 1950" http://www.jan-peter-thorbecke-art.de



Antonio Zecca in der Kunstgrenze Galerie

Wir freuen uns sehr, die Werke von Antonio Zecca in der Kunstgrenze Galerie zu präsentieren.

Seine Drahtfiguren  bezaubern in ihrer Zartheit und Dreidimensionalität. Wie Marionetten hängen sie an der Wand und werfen beeindruckende Schatten von der "Figur der Figur"

Weitere Informationen über den Künstler finden Sie auf https://www.zecca-antonio.de

Ausstellungseröffnung: Freitag, 13. Juli 2018, 19.00 Uhr.

Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz
Dauer der Ausstellung: 13. Juli bis 15. September 2018
112244


Figur der Figur


Sucht die Figur ihre Form oder erzählt sie eine Geschichte? Künstler und Kunstbetrachter hinterfragen oft.
IMG 20180510 0004
Doch die Figur bleibt offen. Mal ist es eine Person, eine Gestalt oder äussere Erscheinung. Mal eine schöne Körperform oder ein Gebilde aus Linien und Flächen. Vielleicht auch ein Teil eines grösseren Ganzen.

Die aktuelle Ausstellung in der Kunstgrenze Galerie, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz widmet sich ganz dem Thema „Figur der Figur“. Vier Künstler zeigen ihre Werke und Figuren aus unterschiedlichsten Welten. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 13. Juli 2018, 19.00 Uhr

Die Holzschnitte von Jan Peter Thorbecke formieren sich auf einem Mosaik kontrastiver Flecken. Weiss bietet dem Schwarz Paroli; menschliche Figuren sprechen für sich.

Die Drahtfiguren von Antonio Zecca bezaubern in ihrer Zartheit und Dreidimensionalität. Wie Marionetten hängen sie an der Wand und werfen beeindruckende Schatten von der Figur der Figur.

Johannes Dörflinger definiert die Figur vom Körper her; die Figuration auch als abstrakter Gedanke. Seine neuesten Pastelle sind im Wandel und zeigen die Dualität der Figur(ation).

Beeindruckend sind auch die aus der Romantik und Landschaftsbetrachtung stammenden Figuren von Otto Adam. In der aktuellen Ausstellung machen sie jedenfalls eine gute Figur!

Ausstellungseröffnung: Freitag, 13. Juli 2018, 19.00 Uhr.
Ort: Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, Konstanz
Dauer der Ausstellung: 13. Juli bis 15. September 2018
Öffnungszeiten: freitags, 14.-18.00 Uhr, samstags 11. - 15.00 Uhr und nach Vereinbarung



Ouroboros

In der digitalen Welt ist bald alles mit allem und jeder mit jedem vernetzt und verlinkt. Ouroboros bleibt autark und in sich geschlossen. Ein Symbol der kosmischen Einheit, die sich in der Formel „Eins ist alles“ ausdrückt.

Ouroboros inspiriert die aktuelle Ausstellung in der A1

Kunstgrenze Galerie
Kreuzlinger Strasse 56

78462 Konstanz


Austellungseröffnung:
Freitag, 23. März 2018, 18.00 Uhr

Für Johannes Dörflinger bedeutet Ouroboros das was ihn schon früh zum Malen von Kreis und Punkt, Ei oder Sonne bewegt. Ouroboros kreist in und um sich selbst und bildet den Kreis als vollkommenste aller Formen. Nebst bedeutenden Werken aus den 70er Jahren zeigt der Künstler speziell für die Ausstellung gestaltete Polaroid-Transformationen sowie Farbstift- und Kohlezeichnungen auf Papier und Leinwand.

 

angeregt von der Ikonographie des alten Aegypten

oros

 

Steffi Hundertpfund ist angeregt von der Ikonograpie des Alten Ägypten. In ihren Collagen sind auch Schlangen, die sich in den eigenen Schwanz beissen.

Ab 23. März 2018 zu sehen in der Kunstgrenze Galerie in Konstanz zu sehen.

Ouroboros in Philippe Mahler's Werken


Philippe Mahler

erfasst das Symbol mit verdeckten und versteckten Formen.

Ouroboros bewohnt so (un)gewöhnliche Objekte wie die Rundung einer zugedeckten Schüssel, eineDSC 1088n Schalenrand oder Spiegel.

Mit einem ironischen Augenzwinkern verweist der Künstler auf das allen Dingen zugrunde liegende Prinzip des Wandels.