Erinnerst Du Dich an Dein Haus?“

Erinnerst Du Dich an Dein Haus?“ So lautet der Titel des Projekts, dass den Künstler schon seit Jahrzehnten beschäftigt.

Die Auseinandersetzung mit den Erscheinungen Bau, Haus, Behausung - jenen „schicksalsträchtigen Behältnissen“ (Sigmund Kopitzki) - sowie deren elementaren, architektonischen Formen werden in Werner Schlotters künstlerischen Beschäftigung erlebbar.

Die großformatigen Zeichnungen auf schwerem Packpapier entstanden in den vergangenen Jahren. Zusammen mit einer Serie von Assemblagen aus bearbeiteten Ziegelstein

Teilweise sind beim Zeichnen Pigmente verwendet, die als mehliger Rückstand beim Bearbeiten der Ziegel anfallen.  Die bearbeiteten Ziegelsteine wiederum sind meist alte, gebrauchte Fundstücke, die sich in Werner’s Atelier ansammeln und eindrucksvoll präsentieren. 

Die „Castelli“ gehören zum früheren Teil des Werkzyklus. Sie entstanden Anfang der 2000er Jahre. Es sind Terracotta-Plastiken, inspiriert von archaischen Bauformen und deren Funktion als Behausung oder als Schutzraum. 

Die Erscheinungen von Bau, Haus, Behausung beschäftigten den Künstler aber schon viel länger. Stöbert man in seinem Atelier, stößt man auf eine Kohlezeichnung aus dem Jahre 1965. Ein Wolkenkratzer strebt wie eine Kathedrale in die Höhe.

In seiner Jugend hat sich Werner Schlotter intensiv mit dem Bauhaus und der Architektur beschäftigt. Innere Bilder – meist rote Häuser - kommen als Traum noch hoch und treten in neuen Zeichnungen in Erscheinung.

Erinnerst du dich an dein Haus? Nein? Aber vielleicht an die Geborgenheit der damaligen Behausung.

 

Werner Schlotter CV

Geb. 1947

1968 - 1976   Studium Technik, Sozialwissenschaften, Pädagogik in Konstanz, Berlin, Darmstadt

Seit 1978       Teilzeit – Lehrauftrag in der beruflichen Bildung

Seit 1980       Atelier in Konstanz

1982 - 1984   Freie Kunstschule Ravensburg

1984 - 1988   Unterricht in Bildhauerei bei Richard Hess, Sandor Kecskemeti und Eberhard Linke 

 

und seine Einzelausstellungen:

2007  Galerie O  Schaffhausen (CH)

2008   Galerie Walz   Überlingen

2009   Kunstverein Frauenfeld  (CH)

2012   Wasserturm Stromeyersdorf  Konstanz

2014   Galerie Schillerpalais Berlin

2019   Galerie THE VIEW, Salenstein (CH)      

 

Ede Mayer - künstlerisches Schaffen

Eine malerische Aneignung von Architektur und Landschaft

In den 2000 er Jahren entstehen malerische Darstellungen von weiten, entleerten Innenräumen, barocken Foyers, Hallen, Treppenhäuser.

Seit 2010 verändert sich der Charakter der Räume: Die entfunktionalisierte Architektur der Zechen des Ruhrgebiets, die umgewidmeten Leerräume der Schwerindustrie, die zeitbedingt leeren Hallen der Manufakturen sind ab jetzt Motiv und Thema der Bilder.  Städtepanoramen. Außenansichten, Urbane Architektur, Brücken, Zechen. 

In der aktuellen Ausstellung zeigt Ede Mayer Serien von Architektur und Landschaft, Natur- und Architekturversatzstücke, Ausschnitte, Bildinstallationen, Collagen. 

Die Arbeiten funktionieren nach dem Prinzip der Reihung, bei der einerseits jedes Werk als Einzelbild besteht und andererseits die Inszenierung der Anordnung Beziehungen der Motive untereinander offenlegt.

Der installative Charakter der kombinierten Nah- und Fernsichten erzeugt Bewegung. Durch Anschneiden, Ausschneiden, Heranholen und Weiten einer topografischen Situation werden die Ansichten anonymisiert.

Ede Mayer CV

1952 in Friedrichshafen geboren

1971- 1977 Staatl.  Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Malerei, Bildhauerei, Staatsexamen

1974- 1977 Universität Stuttgart Kunstwissenschaft, Staatsexamen, Lehrauftrag in Bildender Kunst an Gymnasien, freie Künstlerische Arbeit. Ausstellungstätigkeit seit 1982

Lebt in Konstanz

Kunstgrenze Galerie für Konstanzer Künstler

Die Kunstgrenze Galerie zeigt in der aktuellen Ausstellung Werke von Ede Mayer und Werner Schlotter. Die beiden Künstler/Innen haben ihre Ausstellung gemeinsam gestaltet und unterschiedliche Zugriffe zum Thema Architektur / Landschaft in einen Dialog gebracht.

Das Ausstellungskonzept beinhaltet eine künstlerische Inszenierung, die Objekte, Malerei und Zeichnung als spannungsvolles Gegenüber zeigen und in der Kombination von Kontrasten Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge herstellt.

Die Arbeiten der beiden KünstlerInnen sind thematisch vergleichbar und lassen Kohärenz und einen inneren Zusammenhang erkennen. Verschiedenartig genug, um visuelle Dialoge entstehen zu lassen.

Prozesse werden in den Werken sichtbar: In der Malerei von der Skizze, Zeichnung und Farbstudie zum Bild. Der Skulptur gehen diverse Stadien der Entstehung voraus; vom Sammeln von Fundstücken und Motiven, Reihen von Skizzen sowie Vorstudien und Zeichnungen.

Beiden Künstlern gemeinsam ist die Reduktion der Form.

 

Willkommen in der Galerie und Ausstellungseröffnung am Sonntag, 6. März 2022 in der Kunstgrenze Galerie Konstanz. Der traditionelle Galerie-Apéro zur Ausstellungseröffnung findet im Freien vor der Galerie statt; durchgehend von 11.00 bis 14.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 6. März bis 3. April 2022

Oeffnungszeiten Galerie:

freitags 14-18 h / samstags 11-15 h

Kunstgrenze Galerie, Kreuzlinger Strasse 56, 78462 Konstanz

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kunstgrenze-galerie.ch

 

Johannes Dörflinger: Ausstellungseröffnung am 5. Dezember 2021

Liebe Kunstfreunde

Es freut uns, dass Johannes Dörflinger nach einer längeren Pause wieder eine Ausstellung in der Kunstgrenze Galerie eröffnet. 

Zur Vernissage am Sonntag, 5. Dezember 2021, von 11 – 14.00 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Ob mit Feder, Tusche oder Kohle – die Zeichnungen von Johannes Dörflinger regen die Fantasie an. Versteckte Gestalten aus vergangenen Zeiten tauchen hervor, werden für den Betrachter sichtbar.

Um Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Schutzmassnahmen wird gebeten. 

Der traditionelle Adventsapéro zur Eröffnung der Ausstellung findet draussen vor der Kunstgrenze Galerie statt.

Dauer der Ausstellung:
5. Dezember bis 15. Februar 2022

Oeffnungszeiten:
jeweils freitags von 14 – 18 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr und gerne nach Vereinbarung.

Kunstgrenze Galerie, Kreuzlinger Strasse 56, 78462 Konstanz
www.doerflingerstiftung.org   Tel. +41 79 197 91 40

 

Einladung zur Finnisage von Joachim Schmitzler

Die „Carte Blanche“ benannte Ausstellung von Joachim Schwitzler, die genauso gut „Das erste Mal“ oder „Im Taxi“ heißen könnte, ist noch bis zum 28. November 2021 in der Galerie Kunstgrenze zu sehen. Denn seine ersten Zeichnungen, die den Grundstein für eine ansehnliche Werkschau von 18 Zeichnungen auf A5-Papier legten, sind seinerzeit buchstäblich im Taxi entstanden, während mancher Standzeit. Auch ist es seine erste Einzelausstellung der zeichnerischen Art.

Wir laden Sie herzlich ein zur Finissage am Sonntag, den 28. November von  11 – 15 Uhr.
Der Künstler ist anwesend.

Zeichnungen von Joachim Schwitzler in der Kunstgrenze Galerie

Vom 30. Oktober bis 28. November 2021 sind in der Galerie „Kunstgrenze“ die Zeichnungen von Joachim Schwitzler zu sehen.  

Mit den über einem Dutzend Zeichnungen ist es seine erste Einzelausstellung in Deutschland. Davor waren die Werke erstmals in einer Gruppenausstellung im schweizerischen Diessenhofen zu sehen. 

Eigentlich kommt Joachim Schwitzler von der Fotografie. Der in Konstanz lebende und arbeitende Künstler trat mit verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Bodenseeregion immer wieder in Erscheinung.

Mit den Zeichnungen begann Johannes Schwitzler etwa 2016. Auf A-5 Papier, mit dünnem, schwarzem Strich. Das Gezeichnete gelangt dabei zu ihm, nicht umgekehrt.

Diese stillen Momente einer Art inneren Einkehr, der Abgeschiedenheit von der Welt sowie einer direkten Zugewandtheit zum Geschehen auf dem Blatt beruhen auf einer innigen und lebhaften Verbindung.

Ausstellungseröffnung:  Freitag, 29. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Finissage: Sonntag, 28. November 2021, 11.00 Uhr

 

Galerie Kunstgrenze, Kreuzlinger Strasse 56, 78462 Konstanz

www.kunstgrenze-galerie.ch